Ihre Region & geografische Risiken
Jede Region hat ihre eigenen Herausforderungen: Küstenstädte kämpfen mit Sturmfluten, Flusstäler mit Hochwasser, Waldgebiete mit Waldbränden. Lassen Sie uns gemeinsam ein Bild Ihrer Kommune zeichnen und verstehen, welchen natürlichen und strukturellen Risiken Sie ausgesetzt sind.
Bevölkerungsstruktur
Vermitteln Sie uns ein Bild ihrer Gemeinde / Kommune. Wie viele Menschen leben dort?
Landschaftliche Besonderheiten
Jede Landschaft bringt eigene Risiken mit sich. Fließgewässer können übertreten, Hänge abrutschen, versiegelte Flächen Starkregen nicht aufnehmen. Welche geografischen Merkmale prägen Ihre Region?
Welche Wetterlagen trafen in den letzten 5 Jahren spürbar zu?
Vergangene Wetterextreme sind oft Vorboten künftiger Krisen. Welche Wetterphänomene haben Sie in den letzten 5 Jahren konkret erlebt?
Tourismus & Pendler
Schwankende Bevölkerungszahlen erhöhen die Komplexität in Krisen. Müssen Sie regelmäßig deutlich mehr Menschen versorgen als Ihre Stammbevölkerung?
Welche Versorgungsrisiken sind bei Ihnen realistisch?
Welche Versorgungsengpässe sind bei Ihnen realistisch und haben sich möglicherweise bereits gezeigt?
Kritische Ziele & Abhängigkeiten
Manche Infrastrukturen sind unverzichtbar – fällt eine Brücke aus, ist ein Ortsteil abgeschnitten. Fällt das Umspannwerk aus, steht die ganze Stadt still. In diesem Abschnitt identifizieren wir Ihre "Single Points of Failure" und prüfen, wie unabhängig Ihre Kommune wirklich ist.
Gibt es in oder nahe der Kommune folgende Einrichtungen?
Militär, Industrie, Verkehrsknotenpunkte – manche Infrastrukturen sind für die Region unverzichtbar oder erhöhen das Risiko. Welche dieser Einrichtungen befinden sich in oder nahe Ihrer Kommune?
Single Points of Failure
Ein einzelner Ausfall – mit weitreichenden Folgen. Wo gibt es in Ihrer Kommune solche kritischen Engpässe, die bei Ausfall große Bereiche lahmlegen würden?
Digitale Verwaltung
Je digitaler die Verwaltung, desto abhängiger ist sie von Strom und IT. Wie digital arbeitet Ihre Verwaltung im Alltag?
Krisenkommunikation & Bürgerinformation
In der Krise zählt Information. Wie erreichen Sie Ihre Bürger, wenn Strom und Internet ausfallen? Wo gibt es verlässliche Informationspunkte? Dieser Block zeigt, wie kommunikationsfähig Ihre Kommune im Ernstfall ist – denn Ungewissheit schürt Panik.
Wie informiert die Kommune bei Krisen aktuell?
Wie informieren Sie Ihre Bürgerinnen und Bürger aktuell, wenn eine Krise eintritt? Welche Kanäle nutzen Sie?
Gibt es zentrale, öffentlich sichtbare Infopunkte (LED-Screens, Anzeigen)?
Wenn Internet und Mobilfunk ausfallen, braucht es analoge Informationspunkte. Gibt es bei Ihnen zentrale, öffentlich sichtbare Stellen, an denen Menschen Informationen bekommen?
Was passiert bei Stromausfall mit Kommunikation?
Bei Stromausfall haben Mobilfunkmasten nur begrenzte Notstromreserven. Was wissen Sie über die Stabilität Ihrer Kommunikationsinfrastruktur?
Nutzen Sie eine App für Bürgerinformation?
Apps wie NINA, Katwarn oder die ABIS-App können im Krisenfall helfen – wenn sie etabliert sind. Setzen Sie auf digitale Warn-Apps?
Energieversorgung & Autarkie
Ohne Strom steht alles still: Ampeln, Pumpen, Kommunikation, Heizungen. Wie lange kann Ihre Kommune im Blackout durchhalten? Gibt es Notstromanlagen? Erneuerbare Energien? Dieser Block prüft Ihre energetische Unabhängigkeit und Krisenreserven.
Wie ist Notstrom organisiert?
Im Blackout entscheidet Notstrom über die Handlungsfähigkeit. Wie ist Ihre Notstromversorgung organisiert?
Falls Diesel: Wie lange reichen die Vorräte?
Diesel-Generatoren brauchen Nachschub. Wie lange können Sie kritische Infrastruktur mit Ihren Diesel-Reserven versorgen, bevor Nachschub nötig wird?
Gibt es Notstrom/Backup für wichtige Standorte?
Welche kritischen Einrichtungen verfügen bei Ihnen über Notstromversorgung und könnten im Blackout weiterlaufen?
Welche autarken Energiequellen gibt es?
Solar, Wind und Batteriespeicher machen unabhängiger von Treibstoff-Nachschub. Welche autarken Energiequellen nutzen Sie bereits?
Gibt es öffentliche Ladepunkte für E-Fahrzeuge?
Elektrofahrzeuge können bidirektional als Stromspeicher dienen – wenn Ladeinfrastruktur vorhanden ist. Wie gut ist Ihre Kommune mit Ladesäulen ausgestattet?
Gab es in den letzten 5 Jahren längere Stromausfälle (>4h)?
Erfahrung schärft das Bewusstsein. Haben Sie in den letzten Jahren bereits längere Stromausfälle erlebt?
Grundversorgung sichern
Trinkwasser und medizinische Versorgung sind existenziell. Was passiert, wenn Pumpwerke ausfallen? Wie versorgen Sie Menschen mit Wasser, wenn nichts mehr aus dem Hahn kommt? Dieser Block analysiert Ihre Fähigkeit zur Grundversorgung im Krisenfall.
Wie ist die Wasserversorgung organisiert?
Die Struktur der Wasserversorgung entscheidet über Ihre Unabhängigkeit. Woher kommt Ihr Trinkwasser?
Was passiert bei Stromausfall der Pumpwerke?
Ohne Strom stehen Pumpen still. Wie lange fließt bei Ihnen noch Wasser, wenn der Strom ausfällt?
Gibt es mobile Wasserpunkte (Container, Tankwagen)?
Wenn die Leitungen trocken sind, braucht es mobile Lösungen. Gibt es bei Ihnen Konzepte für Notwasser-Ausgabestellen?
Welche medizinischen Einrichtungen gibt es?
Im Krisenfall ist schnelle medizinische Hilfe essentiell. Welche medizinischen Einrichtungen gibt es in Ihrer Kommune?
Krisenführung & Koordination
Krisen erfordern schnelle Entscheidungen und klare Strukturen. Wer trifft welche Entscheidungen? Wie kommunizieren Einsatzkräfte untereinander? Gibt es ein Lagebild? Dieser Block bewertet Ihre Führungs- und Koordinationsfähigkeit.
Ist ein Krisenstab definiert und eingeübt?
Krisen erfordern klare Strukturen. Gibt es bei Ihnen einen definierten Krisenstab, und wird dieser regelmäßig geübt?
Gibt es eine mobile Einsatzzentrale (Container, Fahrzeug)?
Wenn das Rathaus nicht nutzbar ist – wo führen Sie dann? Gibt es eine mobile oder autarke Einsatzzentrale?
Wie wird das Lagebild bei Krisen erstellt?
Ein gemeinsames Lagebild ist die Grundlage für richtige Entscheidungen. Wie erstellen Sie im Krisenfall Ihr Lagebild?
Wie kommunizieren Einsatzkräfte untereinander?
Einsatzkräfte müssen auch bei Stromausfall und Netzausfall kommunizieren können. Welche gesicherten Kommunikationskanäle haben Sie?
Menschen machen den Unterschied
Die beste Technik nützt nichts ohne geschultes Personal. Gibt es ausgebildete Krisenmanager? Werden Szenarien geübt? Kennt die Bevölkerung Ihre Notfallpläne? Dieser letzte Block prüft den wichtigsten Faktor: Den Menschen.
Gibt es speziell für Krisenlagen ausgebildete Personen?
Technik allein reicht nicht – es braucht Menschen, die wissen, was im Krisenfall zu tun ist. Gibt es bei Ihnen speziell ausgebildetes Personal für Krisenlagen?
Gibt es zertifizierte Zivilschützer oder geschulte Freiwillige?
Freiwillige Helfer und Zivilschützer sind im Krisenfall unverzichtbare Unterstützung. Gibt es bei Ihnen solche Strukturen?
Wie oft werden Krisenszenarien geübt?
Übung macht den Meister – auch in der Krisenbewältigung. Wie oft werden bei Ihnen Krisenszenarien praktisch geübt?
Kennt die Bevölkerung Notfallpläne und Anlaufstellen?
Gut informierte Bürger handeln in Krisen ruhiger und richtiger. Kennt Ihre Bevölkerung die Notfallpläne und Anlaufstellen?
Welche öffentlich zugänglichen Schutzräume hat Ihre Kommune?
Schutzräume bieten der Bevölkerung im Krisenfall Zuflucht und können Leben retten. Ihre Verfügbarkeit, technische Ausstattung und regelmäßige Wartung sind entscheidend für ihre Wirksamkeit.
Technische Ausstattung der Schutzräume
Über welche funktionsfähigen technischen Systeme verfügen Ihre Schutzräume?
Schutzkapazität
Welcher Anteil Ihrer Bevölkerung kann in Schutzräumen untergebracht werden?
Versorgungsdauer
Wie lange können Menschen in Ihren Schutzräumen autark versorgt werden (Wasser, Nahrung, Energie)?
Wartung & Einsatzbereitschaft
Werden Ihre Schutzräume regelmäßig gewartet und sind einsatzbereit?
Planung & Ausbau von Schutzräumen
Plant Ihre Kommune den Neu- oder Ausbau von Schutzräumen oder die Reaktivierung alter Anlagen?